Erdbeben in Myanmar: Don Bosco Kinderheim zerstört

Myanmar: Straßenjunge in Mandalay

Die Don Bosco Gemeinschaft in Myanmar ist von dem verheerenden Erdbeben schwer getroffen und versorgt vor Ort Kinder und Familien in Not.

Bonn, Mandalay - 31. März 2025. Die Don Bosco Gemeinschaft in Myanmar ist von dem verheerenden Erdbeben am vergangenen Freitag schwer getroffen. Zahlreiche Einrichtungen der Salesianer Don Boscos wie das Straßenkinderzentrum in Mandalay sind zerstört. Mehr als 60 Kinder und Jugendliche haben jetzt kein Zuhause mehr. Für die Versorgung der ehemaligen Straßenkinder sind die Salesianer dringend auf Hilfe angewiesen.

Straßenkinderzentrum zerstört

„Unsere Einrichtungen in Mandalay und Anisakan sind vom Erdbeben schwer beschädigt. Zum Glück wurde kein Kind ernsthaft verletzt“, so P. Bosco Nyi Nyi, Provinzial der Salesianer Don Boscos. Die Priorität liege jetzt darauf, Trümmer zu beseitigen, sichere Räume für die betroffenen Kinder und Jugendlichen zu schaffen und die grundlegende Versorgung zu gewährleisten. Auch seelsorgerische Unterstützung sei wichtig.

Land Im Bürgerkrieg

 „Das Erdbeben trifft auf ein Land, in dem große Not herrscht. Seit Jahren leiden die Menschen unter einem Bürgerkrieg. Jetzt stehen sie buchstäblich vor dem Nichts. Die Salesianer sind vor Ort und können dadurch sofort Hilfe leisten,“ erklärt Silvia Cromm, Vorständin von Don Bosco Mondo. „Für jede Unterstützung sind wir dankbar. Auch für den Wiederaufbau des Kinderheimes wird Hilfe notwendig sein.“ Die Salesianer Don Boscos sind seit 1939 in Myanmar aktiv.

Erdbeben der Stärke 7,7

Am 28. März 2025 hat ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 Myanmar und insbesondere die Region um Mandalay erschüttert. Die ohnehin angespannte Lage im Land, geprägt von politischer Instabilität und mangelnder staatlicher Unterstützung, macht die Situation für die Betroffenen besonders schwierig. Viele Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz und benötigen dringend Hilfe.

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